Interview mit Yvonne Fischer

Stell Dich bitte kurz vor, Yvonne

Ich bin Yvonne Fischer und Life- und Businesscoach (freies Coaching, NLP) in Galenbeck, Mecklenburg-Vorpommern.

Wo findet man Dich im Internet?

Du findest mich bzw. unsere Facebookseite hier. Eine Webseite haben wir natürlich auch. Schau gerne mal rein: https://torhaus-coaching.de

Wie war Dein Weg zu Deiner heutigen Tätigkeit bzw. in die Selbständigkeit?

Zunächst bin ich nichtselbstständig ins Berufsleben gestartet. Nach meinem Studium (Sprachen/Dolmetscherin) war russisch und polnisch aufgrund der Wende nicht mehr so gefragt.

Da ich sehr gut mit Menschen klarkomme, bin ich als Quereinsteigerin beim DRK-Suchdienst gestartet. Dort habe ich zum Beispiel Schicksale aus dem 2. Weltkrieg und dem Bosnien-Konflikt aufgeklärt. Dadurch war ich schon immer irgendwie Coach, wenn auch noch beim Deutschen Roten Kreuz unter anderer Berufsbezeichnung. Nach einer Weile machte sich aber in mir das Gefühl breit, dass es noch etwas anderes für mich geben muss. Die Schicksale, die ich durch meine Tätigkeit kennenlernte, machten mir auch oft zu schaffen und ich habe manchmal sogar mitgelitten.

Und so kam es, dass ich – obwohl ich in Leitungsfunktion aufgestiegen war – auf die andere Seite wechseln wollte. Ich wollte selbstständig sein und Menschen echte persönliche Wachstumsperspektiven anbieten, habe aber erst noch lange gezögert.

Der Satz, den ich in diesem Zusammenhang immer im Kopf habe, ist:

 „Erst wenn Du bleiben kannst, kannst Du gehen.“

Und so ging ich –  und entwickelte in Kooperation mit einem Seminaranbieter zum Start in die Selbständigkeit gemeinsam mit meinem jetzigen Mann ein Coachingprogramm für Führungspersönlichkeiten.

Heute lebe und arbeite ich mit meinem Mann in einem ganz besonderen Haus. Für mich ist es auch Ausdruck meiner eigenen Vergangenheit: ein Torhaus – ich mag das Bild von Türen und Toren, die ich für andere öffne.

Es ist ein denkmalgeschütztes Anwesen mit dem wir inzwischen sehr eng zusammengewachsen sind und wo wir Ruhe und Zurückgezogenheit finden, die wir sehr genießen.

Welchen Fokus habt Ihr/Du bei Euren Coachings?

Sehr viele unserer Kunden sind Führungskräfte, die verstanden haben: wenn sich in meinem Team was ändern soll, muss ich bei mir selber beginnen. Wir haben dabei auch vielfach erfahren, dass Führungskräfte, die gesundheitlich nicht mit sich im Reinen sind, auch nicht gescheit führen können.

Daher gehen wir zunächst auf offensichtliche Themen ein, mit denen die Menschen auf uns zukommen. In der Regel zieht das Offensichtliche aber immer mehrere Themen nach sich. Hier knüpfen wir an und unterstützen sie auf vielfältige Weise.

Oft stellen wir auch fest, dass die Menschen verlernt haben, auf ihre Gefühle zu hören. Gefühle sind nämlich immer echt und sie helfen dabei, sich selber besser zu führen.

Im Coaching-Prozess vermitteln wir ebenfalls, dass die Führungskraft Dienstleister für die Mitarbeiter ist. Aus dieser Perspektive betrachtet, beginnt dann alles mit Selbstführung. Einfacher sein, viel freudiger sein und mit weniger Angst im Hintergrund zu agieren. Dinge miteinander verbinden, die gut tun.

Zum Schluss frage ich immer gerne nach dem Lieblings-Social-Media-Kanal – was ist das denn aktuell bei Dir?

Da nenne ich ganz klar Facebook.

Vielen Dank für das sehr schöne Gespräch, liebe Yvonne!

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