Interview mit Andreas Schmied

Bitte stell Dich kurz vor, Andreas

Mein Name ist Andreas Schmied. Ich bin Unternehmenscoach, Anti-Mobbing-Coach und Experte für Lebensglück aus München.

 

Wo findet man Dich im Internet?

Du findest mich auf Facebook und Xing. Meine Facebookseite freut sich immer über Besucher.  Eine Webseite habe ich natürlich auch. Regelmäßige Beiträge von mir gibt es in meinem Blog.

 

Wie war Dein Weg in die Selbständigkeit?

Ich bin schon recht früh gestartet und habe im Alter von 18 Jahren mein erstes Gewerbe angemeldet. Damals habe ich nebenberuflich Fußball-Fanartikel verkauft. Mit der jetzigen Beratertätigkeit bin ich aber erst 2016 gestartet, als für mich die Zeit dafür reif war aus dem Angestelltenverhältnis herauszugehen, um unter anderem Unternehmen dabei zu helfen, Mobbing-Problematiken in den Griff zu bekommen und ein Verständnis dafür zu entwickeln.

 

Was ist Dein Tätigkeitsschwerpunkt?

Ein sehr bedeutender Schwerpunkt liegt wie eben schon angesprochen bei mir in der Mobbing-Prävention in Unternehmen. Dabei stehen die verschiedenen Anspruchsgruppen in kleinen und mittelständischen Unternehmen im Fokus: Betriebsräte, Führungskräfte und natürlich die Mitarbeiter.

 

Wie aktiv wird das Thema Mobbing von Firmenchefs beachtet?

Vielfach gibt es für das Thema bereits sehr viel Offenheit seitens der Unternehmensführungen. Dennoch ist erstmal wichtig, dass Mobbingopfer sich auch mitteilen. Hierfür sollten Unternehmen die Basis schaffen, damit eine Atmosphäre herrscht, in der sich Gemobbte auch geschützt äußern können. Man geht davon aus, dass es in Deutschland rund 1,5-2 Millionen Betroffene gibt. Wir sprechen hier also über ein sehr wichtiges Thema, was viele Menschen (und deren Familien) betrifft. Ich arbeite deswegen mit viel Engagement und Überzeugung in dieser Sache und versuche so viel wie möglich aufzuklären und zu helfen.

 

Gibt es Indizien in Unternehmen, die auf eine Mobbing-Problematik hinweisen?

 

Es gibt in jedem Fall einen Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen in Unternehmen, in denen Mobbingfälle vorliegen. Es kann einen Rattenschwanz an negativen Folgen für die Unternehmen geben. Neben den geschädigten Personen und Beziehungen kann auch die Reputation des Unternehmens nachhaltig gestört sein, wenn zum Beispiel Kunden etwas mitbekommen.

Hohe Krankenstände und schlechte Arbeitsleistungen sind ebenfalls Indikatoren, dass etwas nicht stimmt. Gleichwohl dies nicht immer an einer Mobbing-Problematik liegen wird, begünstigt Mobbing aber sicherlich solche Indikatoren.

Präventiv macht es hier Sinn, es gar nicht so weit kommen zu lassen, sondern sich aktiv um ein gutes Betriebsklima zu kümmern. Das wirkt positiv auf die Mitarbeiter, die es in gleichem Maße auch Richtung Führungskräfte reflektieren. Eine klassische Win-Win-Situation.

Die Vorteile für die Unternehmen liegen auf der Hand: Ein Betrieb, bei dem das Klima und die Beziehungen passen, findet viel eher sehr gute Mitarbeiter, als ein Betrieb gleicher Größe mit den oben genannten Problemen.

Es ist wichtig, die Mitarbeiter und deren Wünsche sowie Visionen ernst zu nehmen und diese zu bestärken, sich damit einzubringen. Die Folge wird ein gefestigter, zufriedener Mitarbeiterstamm sein, der seinen Arbeitgeber auch Neubewerbern gerne empfiehlt und aus sich heraus Anti-Mobbing eingestellt ist.

 

Zu guter Letzt stelle ich gerne die Frage nach den (aktuellen) persönlichen Social-Media-Vorlieben – was sind da aktuell Deine Favoriten?

 

Da würde ich aktuell Facebook und Xing nennen. Die Beiden sind in meinem Alltag im Moment am Relevantesten für mich.

 

Vielen Dank für das gute Gespräch, Andreas!

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